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So wohnt Hagen

In Düsseldorf gibt es Quadratmeterpreise für Mietwohnungen - zu denen bekommt man hier fast schon ein Grundstück gekauft. Die Wohnungsnot wächst nun über die Großstädte hinaus - auch in die Umgebungen hinein. Das sind derzeit gängige Meldungen zum Thema Wohnen in Deutschland. Und in Hagen? In Hagen ist manches anders. Und deshalb machen wir eine Reihe zum Thema "Wohnen in Hagen".

Der Podcast zum Thema

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Der Fall Elmenhorststraße

In Hagen gibt es 3000 Wohnungen zu viel. Und es gibt viele Wohnungen, die nicht mehr auf dem modernsten Stand sind. Genau die könnten der Abrissbirne zum Opfer fallen. Für viele Bewohner wäre das eine Katastrophe. Manche wohnen schon ihr ganzes Leben dort und wollen nicht weg, andere sind zu alt zum Umziehen. Christian Hartlieb hat auf Emst Bewohner in der Elmhorststraße getroffen, die genau davor Angst haben.

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Leute nach Hagen holen

Arm aber sexy! Das gilt mehr für Berlin als für Hagen. Hat aber auch Vorteile: Bei uns funktioniert die Verwaltung noch. Und trotzdem: Berlin ist Schwarmstadt, in Hagen geht die Einwohnerzahl zurück. Von daher wünschen sich auch Politiker in Hagen ein bißchen mehr Hauptstadtflair vor der Haustür.

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Demographischer Wandel

Barrierefreiheit wird immer wichtiger für eine Stadt wie Hagen. Die Einwohnerstruktur wird älter. Anja Buschjost hat zwei Politiker getroffen, die intensiv an dem Thema arbeiten.

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Private Investoren und Vermieter

Hagen ist schön, man kann hier gut wohnen, aber es gibt auch viele Wohnungen, die weg können. Laut einer Studie sind es über 3000. Die müssen abgerissen werden. Zum Beispiel, um neue, moderne Wohnungen zu bauen, und um den Markt zu normalisieren. Wir haben den Hagener Investor Udo Krollmann getroffen. Der hat in Hagen zum Beispiel das alte Marienhospital gekauft ist um dort eine Mehrgenerationen-Residenz zu schaffen.

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Was sagen die Stadtplaner?

In Hagen tut sich etwas. Langsam und nicht überall in der Stadt gleichzeitig wahrnehmbar, aber es passiert. Tausende Wohnungen stehen leer und verfallen vor sich hin.Gleichzeitig werden die Hagener immer älter - und diese Älteren ziehen in altengerechte Wohnungen. Und darum braucht Hagen jüngere Bewohner.Die Probleme zusammen genommen sind eine Herausforderung für die Wohnungspolitik. Hagener Politiker sind längst dabei, das Thema Wohnen in Hagen zu beackern. Aber die Sache ist wirklich schwierig.

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Spars-Gutachten

Fahren Sie mal die Wehringhauser Straße entlang und gucken Sie in die Fenster und auf die Häuser. Dann sieht man, was Leerstand ist - und was er mit einer Straße machen kann. Wie eine Stadt wohnt, und wie nicht - das ist am Ende Stadtpolitik. Ist ein Stadtviertel schäbig oder hübsch - Wohnungspolitik hat einen hohen Anteil daran.

Was das Wohnen in Hagen ausmacht, und was die dann die Aufgaben der Politik sind, das hat ein Gutachten untersucht, über das derzeit alle reden, die sich zum Thema Gedanken machen. Ralf Schaepe berichtet über das Spars-Gutachten

 

 

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Kratzkopf

In der Stadt zu wohnen, das  lieben viele Menschen, weil man da so schön anonym unterwegs sein kann.  Ganz im Gegensatz zum Dorf, wo jeder jeden kennt. Aber, in der Anonymität der Stadt geht auch immer ein Stück Lebensqualität verloren. Das soziale Leben fehlt. In Hagen auf dem Kratzkopf ist das ganz anders. Da reden die Bewohner miteinander, feiern miteinander und helfen sich gegenseitig.

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Innenstadt

Mitten in der Stadt wohnen, direkt in der Fußgängerzone, mit Blick auf den Friedrich Ebert Platz. Das ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Es gibt aber Hagener, die sich diese Lage ganz bewusst so ausgesucht haben und bis heute 100 % sicher sind, dass das eine richtig gute Entscheidung war. Christian Hartlieb hat in unserer Reihe: So lebt Hagen die Autorin und Journalistin Birgit Ebbert getroffen, die direkt am Friedrich Ebert Platz wohnt.

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Am Stirnband

Eine Straße fast wie ein Freilichtmuseum ist die Straße am Stirnband. Der Hohenhof wurde da 1908 fertiggestellt, ein paar Jahre später folgten weitere Wohnhäuser im gleichen Baustil. Die Lage ist perfekt, gerade wenn man es etwas ruhiger mag, aber trotzdem gerne schnell in der Stadt ist. Christian Hartlieb hat im Schatten des Hohenhof einen Hausbesitzer getroffen, der sich dort richtig wohl fühlt.

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Brennpunkt Wehringhausen

Eine echte Perle war die Gegend rund um den Bodelschwinghplatz in Wehringhausen noch in den 90ziger Jahren.  Aber genauso schön wie es dort mal war, genauso fertig, abgerockt, kaputt und nur bedingt wohnenswert ist es heute.  Trotzdem gibt es alteingesessene Hagener, die schon immer dort waren und auch dort wohnen bleiben. Sie haben die guten Zeiten erlebt und hoffen, dass die eines Tages zurückkommen.

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Alte Hasper Dorfschule

Es gibt zu viele Wohnungen in Hagen und deshalb macht es Sinn ein paar Tausend abzureissen. Diese hier gehören ganz sicher nicht dazu. Wohnen befriedigt zahlreiche Bedürfnisse, zum Beispiel nach Sicherheit, Vertrautheit, Ungestörtheit, oder Individualität.  Die alte Hasper Dorfschule liegt rund 500 Meter oberhalb der ehemaligen Hasper Hütte. Ihre Bewohner hören einen Satz immer wieder - „ Sooo würde ich auch gerne wohnen!“. Christian Hartlieb hat sich die Dorfschule und ihre Bewohner einmal genauer angeschaut.

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